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Seekrankheit

Die Seekrankheit ist eine weit verbreitete Unterform der Reisekrankheit (Kinetose). Die Betroffenen entwickeln während einer Fahrt mit einem Schiff oder einem anderen Wasserfahrzeug typische Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Brechreiz – sie werden seekrank. Die Seekrankheit kann dabei unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Hier erfahren Sie, was bei Seekrankheit genau passiert, und wie Sie sich schützen können.

Reisekrankheit: Beschreibung

Die Reisekrankheit ist ein weit verbreitetes und ungefährliches Phänomen, das allerdings für Betroffene eine starke Belastung bedeuten kann. Der Fachbegriff „Kinetose“ leitet sich ab vom griechischen Wort für bewegen (kinein). Denn es ist der Bewegungsreiz, der Menschen mit Reisekrankheit zu schaffen macht. Er kann zum Beispiel durch einen rüttelnden und schwingenden Reisebus ausgelöst werden oder in einem Auto auf einer kurvigen Bergstrecke. Das Hauptproblem ist hierbei, dass die Bewegung den Gleichgewichtssinn durcheinanderbringt. Dabei unterscheidet man verschiedene Varianten der Reisekrankheit:

 Weitverbreitet ist die Seekrankheit– sie zeigt sich auf Schiffen und anderen Wasserfahrzeugen.

 Von einer Landkrankheit dagegen spricht man bei Menschen, die zurück auf dem festen Erdboden nach einer Seereise Symptome einer Kinetose entwickeln. Bereits der Anlegesteg scheint zu schwanken, nachdem der Körper sich auf die Wellenbewegungen auf dem Schiff eingestellt hat. Diese Erfahrung machen vor allem Seeleute, die lange Zeit auf einem Schiff verbracht haben.

 Wie kommt es zur Seekrankheit?

Bereits seit Tausenden von Jahren fahren Menschen zur See – und fast genauso alt wie die Seefahrt selbst sind die ersten Geschichten über die Seekrankheit. Wenn Reisende ihren Oberkörper über die Reling hängen und sich übergeben, sprechen erfahrene Seefahrer schmunzelnd davon, dass sie „die Fische füttern“. Doch wo hat die Seekrankheit ihren Ursprung?

 Auf hoher See ist es oft so, dass die sichtbare Umgebung – etwa die Planken eines Segelboots oder auch die Wände im Inneren eines größeren Dampfers – gerade erscheinen und man eigentlich stabil sitzt oder steht. Durch die ständigen Schaukelbewegungen bei Seegang nimmt das Gleichgewichtsorgan allerdings wahr, dass der Körper andauernd in Bewegung ist und kippt. Dies sorgt für widersprüchliche Informationen, welche das Gehirn nicht einordnen kann.

 Viele Menschen reagieren darauf zunächst mit Müdigkeit, leichten Kopfschmerzen und häufigem Gähnen. Oft verstärkt sich der Speichelfluss und die Betroffenen beginnen zu schwitzen. Erst danach kommt es zu den klassischen Symptomen der Seekrankheit: Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.

Auch wenn im Prinzip jeder Mensch einmal seekrank werden kann: Manche neigen stärker zur Seekrankheit als andere und reagieren sensibler auf die schaukelnden Bewegungen. Gegen diese Veranlagung kann man zunächst nicht viel tun – Frauen werden oft schneller seekrank als Männer, Kinder öfter als Erwachsene, Migränepatienten öfter als Gesunde. Häufig legt sich auch nach einigen Stunden oder Tagen auf See das Unwohlsein von alleine. Doch es gibt auch einige Maßnahmen, die Sie selbst ergreifen können:

Wenn Sie merken, dass Sie sich leicht unwohl fühlen oder auffällig müde werden, gehen Sie am besten an Deck und richten Sie Ihren Blick auf den Horizont. Die Ausrichtung der Augen wird Ihrem Gehirn helfen, optische Eindrücke und gefühlte Schwankungen wieder in Einklang zu bringen. Je früher Sie bei einem unwohlen Gefühl reagieren, desto besser.

Wenn diese Maßnahme nicht hilft, legen Sie sich am besten möglichst flach hin und schließen Sie die Augen – das geht normalerweise natürlich besser unter Deck. Es macht nichts, wenn Sie einschlafen. Im Gegenteil: Im Schlaf ist der Gleichgewichtssinn weitgehend „deaktiviert“ und die meisten Seekranken fühlen sich nach dem Aufwachen besser.

 Essen und Medikamente bei Seekrankheit

Ein vollkommen leerer Magen ist bei Seekrankheit ähnlich ungünstig wie ein sehr voller. Achten Sie darauf, dass Sie trotz Übelkeit vor und gegebenenfalls während der Reise eine Kleinigkeit zu sich nehmen, die nicht zu schwer im Magen liegt. Sehr fettige und exotische Speisen sind weniger gut geeignet – sie könnten die Übelkeit noch verstärken. Zudem wird ein Zusammenhang zwischen Seekrankheit und Histamin diskutiert. Histamin spielt eine Rolle als Signalstoff im Körper und ist auch in lange gereiften Speisen vorhanden, zum Beispiel Hartkäse, Salami und Rotwein. Demnach könnte es für Menschen mit Seekrankheit sinnvoll sein, diese Speisen zuvor und während einer Seereise zu meiden. Gesicherte Erkenntnisse hierfür gibt es allerdings noch nicht.

Es stehen auch einige Medikamente zur Verfügung, mit denen man der Seekrankheit vorbeugen kann – die verschiedenen Wirkstoffe sind zum Beispiel in Form von Pflastern, Tabletten und Zäpfchen erhältlich. Welches Medikament geeignet ist, hängt unter anderem vom Alter, der Intensität der Seekrankheit und der individuellen Veranlagung ab. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten und wenden Sie das Medikament rechtzeitig an, bevor Sie die Seereise antreten.

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